Die Christengemeinschaft Dortmund 2025
Jugendkreis der Christengemeinschaft in Dortmund
Das Jahr 2025 war für den Jugendkreis der Christengemeinschaft in Dortmund ein lebendiges und vielfältiges Jahr voller Begegnungen, Lernen und gemeinsamer Erlebnisse. Unsere Jugendarbeit stand im Zeichen von Toleranz, Akzeptanz, Inklusion und Gleichberechtigung – Werte, die wir in allen Aktivitäten lebendig werden ließen und die uns halfen, eine offene Gemeinschaft zu gestalten, in der sich jede*r willkommen fühlt.
Familienfreizeit in der Eifel
Ein besonderes Highlight war unsere Familienfreizeit in der malerischen Eifel. Hier kamen Jung und Alt zusammen, um in der Natur Gemeinschaft zu erleben und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Die Zeit war geprägt von gemeinsamen Spielen, kreativen Workshops und spirituellen Impulsen. Dieses Miteinander über Generationen hinweg stärkte nicht nur die familiären Bande, sondern auch das Verständnis und die Wertschätzung füreinander – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweg.
Kinderferienlager auf Hof Sackern
Das Kinderferienlager auf Hof Sackern bot den jüngeren Teilnehmer*innen eine bunte Mischung aus Abenteuer, Naturerfahrung und Gemeinschaft. In einem offenen und inklusiven Umfeld konnten die Kinder ihre Persönlichkeit entfalten, neue Freundschaften schließen und spielerisch wichtige soziale Kompetenzen erwerben. Der Hof als naturnaher Ort lud dazu ein, Respekt vor der Umwelt zu entwickeln und Verantwortung füreinander zu übernehmen.
Jugendreise auf den Balkan und Jugendbegegnung in Polen
Unsere internationale Ausrichtung zeigte sich in der Jugendreise auf den Balkan sowie der Jugendbegegnung in Polen. Diese Reisen ermöglichten interkulturelle Begegnungen, die Horizonte erweiterten und Vorurteile abbauten. Besonders die Begegnung in Polen wurde zu einem Ort des Austauschs, wo junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen gemeinsam über ihre Lebenswege, Hoffnungen und Herausforderungen sprachen. Dabei stand stets das Prinzip der Gleichberechtigung und gegenseitigen Wertschätzung im Mittelpunkt.
Jugendtagung: „Das Leben als Schule“
Die Jugendtagung zum Thema „Das Leben als Schule – wie mache ich aus meiner Jugend die beste Zeit meines Lebens?“ war ein inspirierender Raum für Reflexion und persönliche Entwicklung. In Workshops und Gesprächsrunden setzten sich die Jugendlichen mit Fragen der Identität, des Sinns und der Gestaltung ihrer Lebenszeit auseinander. Die Offenheit für verschiedene Lebensentwürfe und die Akzeptanz unterschiedlicher Perspektiven förderten eine Atmosphäre, in der jede*r ermutigt wurde, den eigenen Weg mit Mut und Selbstbewusstsein zu gehen.
Vorbereitung des Projekts „Mit Herz und Hunger“
Ein weiteres bedeutsames Projekt, das wir 2025 intensiv vorbereiteten, ist „Mit Herz und Hunger“. Hierbei planen wir, Menschen von der Straße mit warmem Essen zu versorgen und ihnen währenddessen ein kulturelles Programm zu bieten. Dieses Projekt steht für gelebte Solidarität und Menschlichkeit. Es wird nicht nur Nahrung für den Körper, sondern auch für die Seele gereicht – ein Zeichen dafür, wie Gemeinschaft und Mitgefühl Brücken bauen können. Die Vorbereitungen sind weit fortgeschritten und wir blicken erwartungsvoll auf den Abschluss im Jahr 2026.
Herstellung unseres eigenen Liederbuches
Ein kreatives Projekt, das uns durch das Jahr begleitete, war die Herstellung unseres ersten eigenen Liederbuches. Dieses Werk bündelt die musikalische Vielfalt unserer Gemeinschaft und ist Ausdruck unserer gemeinsamen Identität. Das Liederbuch fördert den Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Singen – ein wichtiger Teil unserer spirituellen und kulturellen Jugendarbeit. Auch dieses Projekt wird im kommenden Jahr abgeschlossen sein, doch schon jetzt ist es ein wertvoller Schatz, der unsere Arbeit bereichert.
Das Jahr 2025 hat gezeigt, wie vielfältig und lebendig Jugendarbeit sein kann, wenn sie auf Offenheit, Respekt und Gemeinschaft gründet. Unsere Angebote sind Räume, in denen junge Menschen sich frei entfalten, voneinander lernen und gemeinsam wachsen können. Dabei ist es uns ein Anliegen, alle jungen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Glauben oder Lebenssituation willkommen zu heißen und ihnen eine Stimme zu geben.
Mit diesem Geist blicken wir zuversichtlich auf die kommenden Jahre, in denen wir die begonnenen Projekte weiterführen und neue Wege der Begegnung und des Miteinanders gestalten wollen. Die Jugendarbeit der Christengemeinschaft in Dortmund bleibt ein lebendiger Ort, an dem junge Menschen Kraft schöpfen, Freundschaften schließen und ihre Zukunft mitgestalten können.