Junge Humanisten 2025

Junge Humanist*innen Dortmund 2025

 

Junge Humanist*innen Dortmund

2025 war für uns eher ruhig. Hektik kam im Mai auf, als kurzfristig innerhalb von 3 Wochen für die diesjährige Jugendfeier ein alternativer Veranstaltungsort gefunden werden musste. Glücklicherweise konnte wir aber in diesem Jahr auf die bewährte musikalische Begleitung durch Henning Neuser zurückgreifen, der auch im Vorfeld mit den Teilnehmenden wieder ein eigenes Musikstück entwickelt hat, allerdings kam es dann doch nicht zur Aufführung, was sehr schade war.

LivingLibrary

2025 konnten wir an 3 LivingLibrarys teilnehmen. Als Lebendige Bücher beantworteten wir Fragen von SchülerInnen und Schüler, wie es sich als Humanist, als Menschen ohne Religionszugehörigkeit lebt. Zusammen mit Vertretrer*innen von Religionen wie Bahhai, Buddhisten, Juden, Christen und Muslimen bildeten wir eine Bibliothek, die den Schüler*innen an einem Tag zur Verfügung stand, um mal alle Fragen zu stellen, die man/Frau zu Religion und Glauben und Nichtglaube hat und schon immer mal wissen wollte.

 

Spielstraßen

 

Was 2021 mit nur 4 Veranstaltungen begonnen hat, mausert sich langsam zu einem Dauerangebot. 2025 veranstalteten wir gemeinsam mit den Falken Dortmund 18 Spielstraßen. Schwerpunkt ist immer noch die Nordstadt. Doch der Veranstaltungsbereich weitet sich langsam aus. So beteiligten wir uns mit den Spielstraßen an Veranstaltungen in Dorstfeld, Brackel und Körne. Auch der Charakter der Spielstraßen ist sehr unterschiedlich. Die Spielstraßen in der Nordstadt werden zum größten Teil noch von uns organisiert und getragen. Doch einige Spielstraßen sind Teil von Stadtteil- oder Straßenfesten, die so eine Aufwertung bekommen, da es durch unsere Angebote ein „Kinderprogramm“ gibt. Einige Spielstraßen sind inzwischen so eigenständig, dass wir nur noch die Beantragung und das Material organisieren.

 

 

Unser Angebot in der Schüchtermannstraße wurde beim Stadtfest DortBunt mit dem 3. Platz bei den Nachbarschaftsprojekten ausgezeichnet.

Neben einem Preisgeld haben wir auch eine Sitzbank gewonnen. Diese dient nun als Plauderbank vor der Geschäftsstelle und wird dort immer donnerstags rausgestellt.

Natürlich beteiligen wir uns an Großveranstaltungen der Stadt und der Nordstadt, nicht nur um den Kindern und Anwohnern unsere vielfältigen Möglichkeiten anzubieten, sondern um weiterhin für das Projekt Werbung zu machen und es so weiter auszubauen. Natürlich steht das Angebot der Spielstraßen auch den Jugendverbänden zur Verfügung.

U18/U16

Sowohl zur Bundestagswahl als auch zur Kommunalwahl haben wir in der Geschäftsstelle des Humanistischen Verbandes Wahllokale eingerichtet. Zur Bundestagswahl kamen über 60 Wählerinnen ins Wahllokal, um dort ihre Stimme abzugeben. Teilweise auch kleine Gruppen, bei denen dann auch Gespräche über die Wahlprogramme aber auch Wahlrecht und Demokratie entstanden. Leider wurde unser Angebot zur Kommunalwahl nicht so gut angenommen.   

Allerheiligen

Dieses Jahr fiel Halloween auf einen Freitag, eine tolle Gelegenheit, ein ganzes Seminar Halloween zu feiern und gemeinsam gruseligen Geistern und dem Totenkult nachzuspüren. Ein spannendes Wochenende, bei der wir etlichen Traditionen um Tod und Bestattungen nachgegangen sind. Traditionen wie Halloween, am Vorabend von Allerheiligen, bis zum Tag der Toten (Dia de los Muertos) aus Mexiko, haben wir bei diesem Seminar betrachtet. Dabei spielten auch Gedanken und Überlegungen zu Tod und Sterben eine Rolle. Wie mit dem Tod umgehen, wie gedenken, aber auch feiern. Auch wenn das Thema Tod und Trauern vielleicht ungewöhnlich für ein Jugendbildungs-seminar war, war es für alle eine tolle Erfahrung mit ungewöhnlichen manchmal auch tiefgehenden Gesprächen.

 

Mehr Licht – Filmtag Menschenrechte

Auch 2025 haben wir wieder zusammen mit den Dortmunder Falken unseren Filmtag im Sweetsixteen anlässlich des Tags der Menschenrechte durchgeführt. In diesem Jahr gab es den  Kinderfilm „Rafiki“. Eine Geschichte von jungen Freundinnen, die sich gegen die Ausweisung ihrer Klassenkameradin wehren. Leider konnten wir den geplanten Film „No other Land“ nicht zeigen, da der Filmverleih offenbar Probleme hatte. Der Ersatzfilm  „Kein Land für Niemand“ hatte die unmenschliche Asylpolitik der Europäischen Union zum Thema. Langsam entwickelt sich der Filmtag zu einer kleinen Tradition, die wie immerhin schon seit 2018 anbieten.    

Der 10.12. ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Es ist mittlerweile schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass die Jungen Humanist_innen und die Dortmunder Falken gemeinsam diesen Tag mit einem Kinotag feiern.

Wieder nutzten wir diesen Tag, um die Menschenrechte zu feiern, vor allen aber darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind und immer wieder unter Druck geraten. Unter dem Motto „Mehr Licht“ leuchten wir diese dunklen Flächen der Menschenrechte aus. Mehr Licht ist aber auch mehr Aufklärung und mehr Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen.

In diesem Jahr haben wir am Sonntag, dem 08.12. ins SweetSixteen,dem Programmkino im Depot eingeladen. Gezeigt wurde der Kinderfilm „Checker Tobi und die fliegenden Flüsse“, im Anschluss den Film „Gelobt sei Gott“.